Es stimmt zwar, dass es keine nachhaltige Entwicklung ohne vollständige Gleichstellung der Geschlechter geben kann, aber das Gegenteil ist ebenfalls unbestreitbar. Der Beitrag, den Frauen zu den Fortschritten im Bereich der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit leisten, ist entscheidend für die Erreichung der Ziele der Agenda 2030. Anlässlich des Internationalen Frauentags möchten wir einige der Frauen ins Rampenlicht rücken, die den größten Beitrag zur sozialen und grünen Revolution in unserer Welt leisten.
- Gro Harlem Brundtland: Sie war zwischen 1981 und 1996 fast 10 Jahre lang ununterbrochen Ministerpräsidentin von Norwegen. Im Jahr 1983 wurde sie zur Präsidentin der Weltkommission der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung ernannt und leistete einen grundlegenden Beitrag zur Theorie der nachhaltigen Entwicklung. Während ihrer Amtszeit veröffentlichte sie den gleichnamigen Brundtland-Bericht, aus dem sie die Definition der nachhaltigen Entwicklung ableitete, die immer noch als die aktuellste und zugleich visionärste gilt: „Our Common Future“ (dt. Unsere gemeinsame Zukunft). Nachhaltige Entwicklung wird definiert als „eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen“. Um mehr darüber zu erfahren, empfehlen wir Ihnen, sich dieses Video anzusehen: Gro Brundtland: Our Common Future: Sustainable Development and Addressing Climate Change.
- Greta Thunberg: Die junge Schwedin ist weltweit zu einem Symbol für den Kampf gegen den Klimawandel geworden. Ihr Aktivismus hat das Gewissen ganzer Generationen aufgerüttelt und diese zu Gesprächen mit den wichtigsten Staats- und Regierungschefs der Welt geführt. Die Kampagne, durch die sie weltweit bekannt wurde, geht auf das Jahr 2018 zurück, als sie im Alter von nur 15 Jahren zum „Schulklimastreik“ aufrief. Aus dieser Erfahrung heraus entstanden die „Fridays for Future“, d.h. Freitage, die dem Klimaaktivismus gewidmet sind. Das hat dazu geführt, dass sie vor der UN-Klimakonferenz COP24 in Katowice, Polen, sprach. Danach sprach Greta auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos und auf vielen anderen Gipfeltreffen mit dem Ziel, ihrer Stimme Gehör zu verschaffen, um die Umweltpolitik zu beeinflussen. Um sie besser kennenzulernen, empfehlen wir das Buch: „Unsere Zukunft ist jetzt!“.
- Christiana Figueres: Sie gehört zu den weltweit führenden Autoritäten auf dem Gebiet des Klimawandels und war von 2010 bis 2016 Exekutivsekretärin der Vereinten Nationen. Sie war an der Ausarbeitung des Pariser Klimaabkommens beteiligt, in dem sich die 195 souveränen Mitgliedsstaaten auf einen gemeinsamen Weg geeinigt haben, um die künftige Erderwärmung auf weniger als 2 °C zu begrenzen. Figueres war Vorstandsmitglied von Renewable Energy in the Americas (REIA) und gründete 1995 die gemeinnützige Organisation Center for Sustainable Development of the Americas (CSDA). Um mehr über sie zu erfahren, empfehlen wir das Buch: „The Future We Choose: surviving the climate crisis“.
- Martina Rogato: Sie ist seit 10 Jahren Aktivistin von Amnesty International, Mitbegründerin des Young Women Network, dessen Ehrenvorsitzende sie ist, und Mitglied von Women20 Italy, wo sie als Sherpa und Sprecherin für die italienische G20-Präsidentschaft im Jahr 2020 ausgewählt wurde. Sie wurde zur Ko-Vorsitzenden von Women7 für die italienische Präsidentschaft der G7 2024 ernannt und als eine der 100 Frauen, die Italien verändern, aufgeführt. Im Jahr 2022 gründete sie das Beratungsunternehmen ESG Boutique. Um sie besser kennenzulernen, können Sie sich ihren Vortrag Ted X „Tutti possiamo essere Robin“ ansehen.
- Maria Sole Bianco: Die Meeresforscherin und Naturschützerin ist seit 2012 Mitglied der Weltkommission für Schutzgebiete der IUCN (International Union for Conservation of Nature). Im Jahr 2013 gründete sie Worldrise, eine gemeinnützige Organisation, die sich dem Schutz der Meere widmet. Für ihr Engagement in diesen Bereichen wurde sie von der amerikanischen Monatszeitschrift Origin in die Liste der „100 Ocean Heroes“ weltweit aufgenommen. Sie hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, darunter den GammaDonna Award mit einer besonderen Erwähnung für nachhaltige Entwicklung der Europäischen Kommission. Um mehr über sie zu erfahren, empfehlen wir das Buch „Pianeta Oceano“.
- Pegah Moshir Pour: Die im Iran geborene und in Italien aufgewachsene Pegah Moshir Pour ist Beraterin für Unternehmensverantwortung und Aktivistin für Menschen- und digitale Rechte. Nach dem Tod von Mahsa Jina Amini setzte sie sich an vorderster Front für soziale Belange ein und prangerte das islamische Regime an. Sie wurde im Palazzo Montecitorio mit dem International Standout Woman Award ausgezeichnet und in die Liste der 100 Innovatoren von StartupItalia aufgenommen, die im Jahr 2022 einen Unterschied gemacht haben. Um sie besser kennenzulernen, sehen Sie sich ihren Ted X “Consapevolezza umana necessaria” an.
- Bea Johnson: Sie ist eine Umweltaktivistin und Autorin, die als Mutter der Zero-Waste-Lifestyle-Bewegung gilt, einer Bewegung, die sich um die Reduzierung der im Alltag anfallenden Abfallmenge bemüht. Ein Thema, bei dem Bea eine echte Pionierin und unermüdliche Multiplikatorin ist. Der gesamte Müll, den ihre Familie in einem Jahr produziert, passt in ein faustgroßes Glasgefäß. Wie hat sie das geschafft? Um mehr darüber zu erfahren, empfehlen wir die Lektüre des Buches: „Zero Waste at Home: The Ultimate Guide to Simplifying Your Life by Reducing Your Waste“.
- Giulia Marzetti: Sie war in Großbritannien und Australien als Beraterin für Energie- und Infrastrukturprojekte tätig und hat in der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission rund 80 Millionen nachhaltige Infrastrukturprojekte begleitet. Als Policy Officer ist sie für die Koordinierung von Forschungs- und Innovationsaktivitäten im Bereich der Nachhaltigkeit auf europäischer Ebene zuständig. Sie wurde zu den „Envirommental Education 30 under 30“ ernannt, gehört zu den „Financial Times Top 50 Women in Engineering“, den „50 Rising Stars in ESG“ und war Finalistin für den „Woman of the Year Award“. Um sie besser kennenzulernen, empfehlen wir, sich ihren Ted X “Perché la crisi climatica non è neutrale” anzusehen.
- Jane Godall: Sie ist Ethologin und Umweltschützerin. Seit ihrer Kindheit ist sie vom Verhalten der Tiere fasziniert und hat sich auf das Studium der Schimpansen spezialisiert. Sie ist ein Symbol für den Kampf gegen den Klimawandel und den Verlust der Artenvielfalt. Sie wurde zur Botschafterin des Friedens ernannt, ist eine „Dame of the British Empire“ und hat zahlreiche Auszeichnungen aus aller Welt erhalten. Um mehr über sie zu erfahren, empfehlen wir die Lektüre von „Das Buch der Hoffnung“.
- Federica Gasbarro: Sie ist Biologin und Expertin für Nachhaltigkeit und Energiemanagement und setzt sich an vorderster Front für den Kampf gegen den Klimawandel und für die Förderung der Rechte von Frauen im MINT-Bereich ein. Sie wurde vom US-Außenministerium für die Teilnahme am Programm IVLP 2023 ausgewählt und gehört zu den 100 Gesichtern der InDefence-Kampagne „Extraordinary. Protagonisten der Gegenwart“ von Terre des Hommes. Im Jahr 2021 wurde sie im Rahmen eines vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen und der italienischen Regierung ausgeschriebenen Wettbewerbs ausgewählt, um junge Italiener bei den Veranstaltungen Pre-COP26, COP26 in Glasgow und Youth4Climate zu vertreten. Seit 2019 nimmt sie an den UN-Klimaverhandlungen teil und besuchte im selben Jahr die Generalversammlung im Glaspalast zusammen mit Greta Thunberg und 99 anderen jungen Menschen. Sie ist eine der „100 Number Ones“ von Forbes Italien. Um sie besser kennenzulernen, schauen Sie sich ihren Ted X “Non voglio cambiare pianeta” an.






![Sapevi che gli edifici consumano il 40% dell’energia e generano il 36% delle emissioni di gas a effetto serra[1]? Non solo: gli immobili meno efficienti consumano 10 volte più energia di quelli cosiddetti “green”, ovvero di tutti quegli edifici dotati di sistemi di efficientamento energetico come pannelli solari, pompe di calore, cappotto termico, nuove caldaie e infissi ben isolanti.
Con l’obiettivo di accelerare il grande piano europeo per la transizione energetica (il Green Deal), l’Unione Europea ha dato il via libera alla Energy performance of building directive, il cui obiettivo è raggiungere la neutralità climatica entro il 2050, con una serie di step intermedi, a partire dal 2030. Gli edifici residenziali esistenti, ad esempio, dovranno ridurre i consumi del 16% entro il 2030 e del 20% entro il 2035. Inoltre, tutti gli edifici dovranno essere costruiti a emissioni zero, ovvero con altissime prestazioni energetiche e bassi consumi, prodotti principalmente da fonti rinnovabili. A questo obbligo dovranno attenersi già dal 2028 gli immobili nuovi di proprietà pubblica. Entro il 2040, invece, sarà obbligatorio eliminare le caldaie a gas.
La direttiva avrà un impatto importante sugli immobili: il 75% degli edifici europei, infatti, è inefficiente dal punto di vista energetico. E non va meglio se guardiamo alla sola Italia. Secondo l’Enea (l’Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l'energia e lo sviluppo economico sostenibile), il 74% delle abitazioni italiane, cioè 11 milioni, appartiene a classi energetiche inferiori alla D[2]. Pertanto, per aderire a quanto richiesto dalla direttiva, quasi 2 milioni di case dovrebbero essere ristrutturate nei prossimi nove anni. Ogni Stato europeo dovrà, dunque, redigere un piano nazionale di ristrutturazione, decidendo in maniera autonoma su quali edifici concentrarsi.
L’efficientamento energetico degli edifici è un tema su cui anche noi di Alperia stiamo lavorando da tempo. Con i nuovi Smart Meter, ad esempio, favoriamo un monitoraggio costante dei consumi e un uso razionale dell’energia. Affianchiamo, inoltre, moltissimi clienti nella realizzazione di progetti legati al Superbonus 110%, migliorando le prestazioni energetiche degli edifici di almeno 2 classi. Non solo: sia per i privati che per le aziende mettiamo a disposizione proposte dedicate per l’istallazione degli impianti fotovoltaici con cui è possibile ridurre l’impatto ambientale e tagliare i costi in bolletta, scommettendo sulle rinnovabili. Tramite pannelli solari installati sul tetto o in una zona ad alta esposizione, infatti, si fornisce energia a tutta l’abitazione. Supportiamo le imprese anche con diagnosi energetiche e con il servizio di Smart Energy Management, con cui analizziamo i dati energetici e ne ottimizziamo le performance, identificando le soluzioni migliori per ogni realtà.
Ancora: forniamo centrali di cogenerazione per le imprese e per il settore terziario, anche in modalità E.P.C. (Energy Performance Contract), assumendoci l’impegno finanziario legato allo sviluppo del progetto e accompagniamo le aziende nel percorso della certificazione ISO 50001 “Sistemi di gestione dell’energia – Requisiti e linee guida per l’uso” che riduce il fabbisogno energetico e di conseguenza i costi sostenuti dalle imprese. Infine, il teleriscaldamento: stiamo portando il calore sostenibile in tutto l’Alto Adige, con un focus in particolare su Bolzano e Merano, allacciando sempre più condomini e strutture pubbliche alle centrali del teleriscaldamento, con numerosi vantaggi in termini ecologici ed economici.
Sappiamo che la transizione energetica è una sfida comune e che l’edilizia non può esserne esclusa. Per questo, vogliamo dare il nostro contributo per abitazioni più green e smart, che contribuiscano a diffondere un nuovo benessere, olistico e inclusivo per tutta la popolazione.
[1] www.europarl.europa.eu
[2] www.ilgiornale.it](https://alperia.st.triboo.dev/wp-content/uploads/2024/05/24.05.15-Case-green_web-300x200.jpg)



