«Ohne Pflanzen wäre alles tierische Leben unmöglich».
So schreibt der Botaniker und Essayist Stefano Mancuso in seinem neuesten Buch „Fitopolis, la città vivente“ über eine ebenso offensichtliche wie ursprüngliche Wahrheit, die allzu oft unterschätzt wird: Der Planet kommt ohne Pflanzen nicht aus.
Doch die Schädigung und der Verlust von Wäldern destabilisieren die Ökosysteme auf der ganzen Welt und lassen dem Klimawandel freie Bahn. Nach einer Studie von Global Forest Watch verliert unser Planet durch Abholzung alle sechs Sekunden ein Stück Regenwald von der Größe eines Fußballfelds. Und der WWF fügt hinzu, dass jedes Jahr fast 36.000 Hektar Wald verschwinden.
Aber warum sollten wir Bäume retten, um den Planeten zu retten? Ganz einfach, weil Bäume Superkräfte haben.
Bäume sind natürliche Luftreiniger und das wirksamste Mittel, Kohlenstoff aus der Atmosphäre zu binden und Sauerstoff freizusetzen. Ein Austausch, durch den die Pflanzen ihre äußerst wichtige Funktion als Klimaschützer erfüllen. Mehr Bäume bedeuten also weniger CO2 in der Luft und folglich niedrigere Temperaturen: Ihre Kronen spenden Schatten und durch den Prozess der „Evapotranspiration“ stoßen sie Wasser aus, um sich abzukühlen. Das Wasser, das verdunstet, senkt die Temperatur in der Umgebung. Mehrere Studien haben nämlich gezeigt, dass in Gebieten, die über weniger Grünflächen verfügen, sogenannte „Wärmeinseln“, d. h. wärmere Gebiete, leichter entstehen als in Gebieten mit mehr Grün.
Unmittelbar mit diesem Prozess verbunden ist die Fähigkeit der Bäume, Motoren des Lebens zu sein: Die Photosynthese wandelt nämlich die Lichtenergie der Sonne in chemische Energie, d. h. in Zucker, um. Hinzu kommt die Fähigkeit der Pflanzen, Lärm zu absorbieren und damit die Lärmbelastung zu verringern, hydrogeologische Risiken zu begrenzen, den Grundwasserspiegel zu halten und Erosion zu verhindern, die biologische Vielfalt zu fördern und Stress abzubauen. Dies ist vielleicht die jüngste Entdeckung, die die Entstehung mehrerer „grüner Therapien“ zur Folge hatte, bei denen man einige Stunden pro Woche unter Bäumen verbringt, um ein widerstandsfähigeres Immunsystem und ein besseres körperliches und geistiges Wohlbefinden zu erreichen. Die UNO selbst erklärte im Jahr 2020, dass der Kontakt mit der Natur eine echte Form der Präventivmedizin ist.
Aus all diesen Gründen sind Bäume auch ein grundlegendes Element für die Entwicklung nachhaltiger Städte, auch wenn nach Angaben von ASviS, dem italienischen Bündnis für nachhaltige Entwicklung, in Italien nur 7 % der Provinzhauptstädte einen Grünflächenplan verabschiedet haben und nur 17 % über mehr als 9 m2 Grünfläche pro Einwohner verfügen (der von der Weltgesundheitsorganisation empfohlene Mindeststandard und die Hälfte des derzeitigen europäischen Durchschnitts).
Die Initiierung von Anpflanzungs- und Aufforstungsprojekten scheint daher ein wesentlicher Schritt in Richtung einer grüneren Zukunft zu sein. Der Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC) schlägt vor, die Waldfläche um 1 Milliarde Hektar zu vergrößern, um den globalen Temperaturanstieg bis 2050 auf 1,5 °C zu begrenzen. Die Anpflanzung von Bäumen ist ein Ziel, das sich auch Europa gesetzt hat, das bis 2030 3 Milliarden neue Bäume pflanzen will. Ein Ziel, dem sich Italien angeschlossen hat: Zusätzlich zum Schutz der bestehenden Wälder hat es seine Absicht erklärt, in den nächsten sechs Jahren wohl 1.000 Milliarden Bäume zu pflanzen. In diesem Zusammenhang sei auch an die Kampagne des Weltwirtschaftsforums erinnert, das die Pflanzung von einer Billion Bäumen bis 2030 unterstützt.
Aber Vorsicht: Nicht alle Pflanzen sind gleich. Es ist wichtig, die für bestimmte Lebensräume am besten geeigneten Arten auszuwählen und dabei auch die möglichen Auswirkungen der Klimakrise zu berücksichtigen. In einer in Nature veröffentlichten Studie wurde die Absorptionskapazität verschiedener Baumarten in Bezug auf Schadstoffe wie Kohlendioxid, Feinstaub und Stickstoffdioxid berechnet. Dabei stellte sich heraus, dass folgende Baumarten die höchste Absorptionskapazität aufweisen: der Europäische Zürgelbaum (Celtis australis), die Ahornblättrige Platane (Platanus acerifolia), die Sibirische Ulme (Ulmus pumila) und die Roteiche (Quercus rubra).
Kurzum, heute ist es wichtiger denn je, die Natur in unsere Lebensräume zurückzuholen, auch und gerade in städtischen Gebieten. Aber das können wir nur dann tun, wenn wir gleichzeitig an anderen Fronten handeln, zum Beispiel die Reduzierung der Emissionen aus der Produktionstätigkeit.
Die Natur ist nicht etwas, das von unserem Leben abgekoppelt ist. Pflanzen können und sollten mit den Orten, an denen wir leben, und dem Lebensstil, den wir führen, eins sein. Wie übrigens der russische Botaniker Kliment Timirjazev sagt, sind Pflanzen der Ring, der die Sonne mit der Erde verbindet. Sie sind der grüne Motor, der uns leben und atmen lässt. Wenn das keine Superkräfte sind.






![Sapevi che gli edifici consumano il 40% dell’energia e generano il 36% delle emissioni di gas a effetto serra[1]? Non solo: gli immobili meno efficienti consumano 10 volte più energia di quelli cosiddetti “green”, ovvero di tutti quegli edifici dotati di sistemi di efficientamento energetico come pannelli solari, pompe di calore, cappotto termico, nuove caldaie e infissi ben isolanti.
Con l’obiettivo di accelerare il grande piano europeo per la transizione energetica (il Green Deal), l’Unione Europea ha dato il via libera alla Energy performance of building directive, il cui obiettivo è raggiungere la neutralità climatica entro il 2050, con una serie di step intermedi, a partire dal 2030. Gli edifici residenziali esistenti, ad esempio, dovranno ridurre i consumi del 16% entro il 2030 e del 20% entro il 2035. Inoltre, tutti gli edifici dovranno essere costruiti a emissioni zero, ovvero con altissime prestazioni energetiche e bassi consumi, prodotti principalmente da fonti rinnovabili. A questo obbligo dovranno attenersi già dal 2028 gli immobili nuovi di proprietà pubblica. Entro il 2040, invece, sarà obbligatorio eliminare le caldaie a gas.
La direttiva avrà un impatto importante sugli immobili: il 75% degli edifici europei, infatti, è inefficiente dal punto di vista energetico. E non va meglio se guardiamo alla sola Italia. Secondo l’Enea (l’Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l'energia e lo sviluppo economico sostenibile), il 74% delle abitazioni italiane, cioè 11 milioni, appartiene a classi energetiche inferiori alla D[2]. Pertanto, per aderire a quanto richiesto dalla direttiva, quasi 2 milioni di case dovrebbero essere ristrutturate nei prossimi nove anni. Ogni Stato europeo dovrà, dunque, redigere un piano nazionale di ristrutturazione, decidendo in maniera autonoma su quali edifici concentrarsi.
L’efficientamento energetico degli edifici è un tema su cui anche noi di Alperia stiamo lavorando da tempo. Con i nuovi Smart Meter, ad esempio, favoriamo un monitoraggio costante dei consumi e un uso razionale dell’energia. Affianchiamo, inoltre, moltissimi clienti nella realizzazione di progetti legati al Superbonus 110%, migliorando le prestazioni energetiche degli edifici di almeno 2 classi. Non solo: sia per i privati che per le aziende mettiamo a disposizione proposte dedicate per l’istallazione degli impianti fotovoltaici con cui è possibile ridurre l’impatto ambientale e tagliare i costi in bolletta, scommettendo sulle rinnovabili. Tramite pannelli solari installati sul tetto o in una zona ad alta esposizione, infatti, si fornisce energia a tutta l’abitazione. Supportiamo le imprese anche con diagnosi energetiche e con il servizio di Smart Energy Management, con cui analizziamo i dati energetici e ne ottimizziamo le performance, identificando le soluzioni migliori per ogni realtà.
Ancora: forniamo centrali di cogenerazione per le imprese e per il settore terziario, anche in modalità E.P.C. (Energy Performance Contract), assumendoci l’impegno finanziario legato allo sviluppo del progetto e accompagniamo le aziende nel percorso della certificazione ISO 50001 “Sistemi di gestione dell’energia – Requisiti e linee guida per l’uso” che riduce il fabbisogno energetico e di conseguenza i costi sostenuti dalle imprese. Infine, il teleriscaldamento: stiamo portando il calore sostenibile in tutto l’Alto Adige, con un focus in particolare su Bolzano e Merano, allacciando sempre più condomini e strutture pubbliche alle centrali del teleriscaldamento, con numerosi vantaggi in termini ecologici ed economici.
Sappiamo che la transizione energetica è una sfida comune e che l’edilizia non può esserne esclusa. Per questo, vogliamo dare il nostro contributo per abitazioni più green e smart, che contribuiscano a diffondere un nuovo benessere, olistico e inclusivo per tutta la popolazione.
[1] www.europarl.europa.eu
[2] www.ilgiornale.it](https://alperia.st.triboo.dev/wp-content/uploads/2024/05/24.05.15-Case-green_web-300x200.jpg)



